Knapp an atomarer Katastrophe im Hamburger Hafen vorbei!

Ebenso schockiert, wie die Aktiven des Hamburger Anti-Atom-Büros und anderen, geben wir deren Presseerklärung hier ungefiltert weiter – bleibt nur eins: EMPÖRT EUCH!!!


Hamburg, 17. Mai 2013

Der Hamburger Senat spielt mit dem Feuer

Atomausstieg heißt in Hamburg  – Stoppt die Urantransporte durch den Hamburger Hafen – jetzt

Der Unfall der Atlantic Cartier hat uns fassungslos gemacht. Obwohl wir, das Anti-Atom-Büro Hamburg seit gut 15 Jahren Atomtransporte durch den Hamburger Hafen beobachten, und  dagegen angehen, hätten wir das nun eingetreten Szenario kaum für vorstellbar gehalten.

An Bord eines mit mehr als 20 Tonnen Uranoxid und Uranhexafluorid (9t) beladenen Schiffes kommt es zu einem schweren Brand, unmittelbar im Deck unter dem Uran. Gleichzeitig befinden sich rund 180 Tonnen Ethanol und mehrere Tonnen Munition an Bord. Zur gleichen Zeit findet nur 300m Luftlinie entfernt der Auftakt zum evangelischen Kirchentag 2013 mit mehr als 30.000 Teilnehmer_innen statt. In ähnlicher Entfernung, und in der Hauptwindrichtung begehen auf der dichtbesiedelten Elbinsel Veddel Menschen den ersten Mai. Das Feuer brennt stundenlang, und erst drei Stunden nach Eintreffen der Feuerwehr gelingt es ihr mit einem  Kran die UF6 Behälter von Bord zu schaffen. Darüber hinaus steht die Feuerwehr vor dem Problem dass sie diesen Brand nicht mit Wasser Löschen darf, denn UF6 setzt, wenn es mit Wasser in Kontakt kommt explosionsartig Flusssäure und Uranoxid frei. Evakuierungspläne für den Kirchentag, den Hafen oder die Veddel gibt es nicht, und die Nachfrage nach ihnen wurde jahrelang von den Hamburger Senaten jeglicher couleur (Auch schwarz Grün) als unnötig abgetan. Lediglich die Fraktion Regenbogen,  später die Linke versuchte über kleine Anfragen mit uns und anderen Anti-AKW Gruppen auf diese Gefahr hinzuweisen. Der Hamburger Senat wusste also von der Gefahr, und nahm sie sehenden Auges nicht ernst!

 

Es war nur eine Frage der Zeit

Schiffsbrände kommen im Hamburger Hafen nicht selten vor, und mit ebenso großer Regelmäßigkeit finden Urantransporte durch den Hamburger Hafen statt. Alleine 2012 waren es 117 meldepflichtige Atomtransporte durch den Hamburger Hafen. Bei einer derart hohen Anzahl von Transporten war es nur eine Frage der Zeit, bis sich unglückliche Faktoren summierten.

Auch in anderen Hafenstätten wie Kiel und Rostock sind ähnliche Szenarien vorstellbar, nur das dort Brennelemete aus der Fabrik in Lingen auf ihrem Weg zu den Schwedischen Reaktoren auf ganz normalen Personenfähren mitfahren.

Eine sehr umfangreiche Aufstellung zu den Atomtransporten durch den Hamburger Hafen findet ihr hier:

http://www.nadir.org/nadir/initiativ/sand/

http://www.urantransport.de/uran.html

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Greenwashing mit Hilfe von nachgeordneten Gesprächen mit Verbänden und Antiatom-Initiativen?

Am  vergangenen Wochenende fand in  der Akademie Loccum eine interessante Tagung zur Endlagersuche unter dem Motto –Endlagersuche  gemeinsam mit den Bürgern! Information, Konsultation, Dialog, Beteiligung“ statt. Auch hier zeigte sich, wie weit  Initiativen, Verbände und Bundesabgeordnete in Sachen Bürgerbeteiligung/ Mitbestimmung/ Selbstbestimmung auseinander liegen. Am 8.5.2013 findet nun ein Antiatompolitischer Ratschlag im Rahmen der Sitzung des Parteirates der GRÜNEN Schleswig-Holstein  in Kiel statt. Auch hier soll jetzt endlich mit Initiativen inhaltlich diskutiert werden. Dabei wurden  von den Grünen z.B.  zu dem Endlagersuchgesetz und den Castoren aus La Hague und Sellafield bereits klare Aussagen getroffen. Ein weiteres Endlager -Symposium in Berlin soll noch im Mai abgehalten werden-obwohl ja auch dort die Linie der Bundesparteivorstände längst klar ist. Ein Termin folgt dem anderen.

All diese Dialoge sind eigentlich sehr wichtig, aber sie brauchen neben dem reinen Austausch von Erkenntnissen genügend Zeit um daraus gemeinsame Ziele formulieren zu können. Die eigentliche Motivation  der Verbände und Initiativen diese Gespräche überhaupt zu führen kann doch nur sein, durch gemeinsames Handeln eine bessere Lösung oder eine Veränderung herzustellen. Neue Ideen sind hier jedoch oft gar nicht gefragt, denn  wichtige Entscheidungen sind schon im Vorfeld in eher „ausgewählten Kreisen“ getroffen worden. Diese nachgeordenten Gespräche wirken dadurch  wie eine Art Greenwashing  mit Hilfe der Verbände und  Anti-Atom-Initiativen. Weiterlesen

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.ausgestrahlt: Offener Brief an die Grünen Delegierten zum Parteitag

20.04.2013:

Grünes Programm zur Bundestagswahl 2013: AKW schneller abschalten

Liebe MitstreiterInnen für eine Welt ohne Atomkraftwerke,

am 27. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl entscheidet Ihr auf Eurer Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) auch darüber, mit welcher atompolitischen Perspektive die Grünen in den Bundestagswahlkampf gehen.

Aktuell ist Deutschland in der EU nach Frankreich der zweitgrößte Produzent von Atomstrom (und Atommüll). Nach dem geltenden Atomgesetz soll in der ganzen kommenden Legislaturperiode nur ein einziges Atomkraftwerk abgeschaltet werden, das bayerische AKW Grafenrheinfeld Ende 2015. Eure potentiellen Wählerinnen und Wähler möchten wissen, wie viele AKW in der nächsten Wahlperiode vom Netz gehen, wenn die Grünen mitregieren.

Bliebe es beim jetzigen Fahrplan, dann wäre Deutschland auch nach vier Jahren grüner Regierungsbeteiligung bei der Bundestagswahl 2017 noch zweitgrößter Atomstromproduzent in der EU – mehr als sechs Jahre nach Fukushima. Wollt Ihr das?

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Kleiner Parteitag der „Grünen“ in Neumünster ganz groß!?

Ein Kommentar von Dirk Werner

Die schleswig-holsteinischen Grünen haben gestern in Neumünster auf einem kleinen Parteitag über die mögliche Zwischenlagerung von Atommüll am AKW Brunsbüttel diskutiert und abgestimmt. Vor der Abstimmung sollte noch „schnell“ ein Meinungsbild gefunden werden und dann über die Bedingungen einer evtl. Zwischenlagerung der Castoren aus Sellafield und La Hague abgestimmt werden. Im Saal hingen viele Grüne Flaggen mit Atomkraft abschalten/Nein Danke und Brokdorf jetzt abschalten. Die Stimmung war angespannt und viele BesucherInnen aus dem Umland waren erschienen. Auch einige Aktive aus verschiedenen Initiativen wie Karsten Hinrichsen aus Brokdorf, Bettina und Gerhard Boll aus Geesthacht, Dirk Werner aus Lüneburg kamen unaufgefordert nach Neumünster.

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„Aus faulen Eiern werden keine Küken.“

Ein Kommentar von Dirk Werner zum aktuellen Antrag des  grünen Bundesvorstand (Trittin) für den Parteitag am Wochenende in Berlin zum Endlagersuchgesetz (Quelle: >>> Link zu den Seiten der Grünen <<< )

Wahlbetrug und machtpolitisches Kalkül
Da wird es wohl jetzt im ganzen Land bald richtig stinken! Das Spiel der faulen PICT0814Kompromisse bestätigt leider unsere schlimmsten Befürchtungen: Weil und Wenzel machen einen Rückzieher! All unsere Warnrufe verhallen leider ungehört und das versprochene Ziel „Gorleben raus“ geht jetzt im lauten Kompromissjubel völlig unter.
Siegessicher tritt Herr Trittin kurz aus dunklen Hinterzimmern vor aller Augen und bekommt nun endlich von seinen abtrünnigen Untergebenen, was er aus Machtkalkül seit geraumer Zeit vorantrieb: Gorleben bleibt im Suchverfahren! Die Antiatombewegung ist im Aufruhr und hält entsetzt den Atem an. Wir nennen dieses Verhalten schlicht: Wahlbetrug!
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Was wäre wenn…

Trassierband “AKW abschalten” vor dem AKW Brokdorf

Trassierband “AKW abschalten” vor dem AKW Brokdorf

…Tschernobyl in Brokdorf passieren würde…“ mögen sich gestern, bei strahlendem Sonnenschein, die rund 2000 Menschen gefragt haben, die am Atomstandort Brokdorf an der Oberelbe für ein sofortiges Abschalten des runden Kuppelbaus demonstriert haben.

Protest- und Kulturmeile zum Tschernobyl-Gedenken 2013 am AKW

Protest- und Kulturmeile zum Tschernobyl-Gedenken 2013 am AKW

Mit Bus, Fahrrad, Auto und anderen Verkehrsmitteln brachen sie am Morgen aus dem gesamten Norddeutschen Raum in Richtung AKW auf, um sich pünktlich um 5 vor 12 dort zu Kundgebungen, Infoständen, Spiel und Protest einzufinden. Die örtlichen Gruppen hatten rund um das Atomkraftwerk eine „Protest- und Kulturmeile“ eingerichtet, an der sich zahlreiche Gruppen aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen beteiligten.

Die Redebeiträge von Karsten Hinrichsen aus Brokdorf,
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Die Umfaller kommen!

Wahlbetrug und machtpolitisches Kalkül

Weil und Wenzel im Wendland: Foto & Copyright Andreas Conradt / PubliXviewinG

Weil und Wenzel im Wendland
Foto & Copyright: Andreas Conradt / PubliXviewinG

Noch vor nicht einmal 3 Monaten stehen Stephan Weil und sein designierter Umweltminister vor den Kameras und beteuern, dass es mit ihnen ein „Gorleben im Topf“ nicht geben werde.
Schon kurze Zeit später – die Landtagswahlen waren gelaufen – da klingen die Töne aus Hannover schon gemäßigter: Selbst wenn Gorleben weiterhin in einem Endlagersuchgesetz verbleiben sollte – Hannover wolle das nach wie vor nicht – so erledige sich dieser Standort von selbst, sobald vernünftige Kriterien für die Endlagerung durch eine Enquete-Kommission festgelegt wären. Weiterlesen

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Umwelt FAIR ändern: „Endlagersuchgesetz – Mit Vollgas an den Umweltverbänden vorbei!“

hier ein Auszug aus dem UmweltFAIRändern-Blog:

„Damit es auch ja keine Störungen gibt, bei dem “historischen Kompromiss” um ein Endlagersuchgesetz durchzudrücken, bleiben erneut Umweltorganisationen auf der Strecke. Sie bekommen genau 48 Stunden, um im Rahmen der Verbändeanhörung zu dem Endlagersuchgesetz fachlich Stellung zu nehmen. Dann ist aber auch genug der Beteiligung!“

Weiter lesen… bei UmweltFAIRändern ->

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Dankschreiben für Solidaritätserklärungen für „3.11 Fukushima“ und Bericht über aktuelle Situation in Japan von Herrn Kazuhiko Kobayashi

Am 14.04.2013 Tokio 07:48 Uhr

Foto von M.Sato von JIM-NET

Foto von M.Sato von JIM-NET

Liebe Freundinnen und Freunde,

vorab bitte ich Euch ganz herzlich um Entschuldigung für mein sehr verspätetes Schreiben. Aber ich konnte wirklich nicht früher dazu kommen. Nochmals recht herzlichen Dank für Eure großartigen Solidaritäts-erklärungen für „3.11 Fukushima“!! Es waren insgesamt ca. 450 Emails, die dann mit den japanischen Übersetzungen weiter an den Veranstalter „3.11 in Fukushima“ geschickt wurden. Sie wurden von vielen Menschen in Fukushima mit Begeisterung gelesen. Das war der beste Beweis dafür, wie grenzenlos und fest entschlossen unser Kampf gegen die Atomkraftwerke, Atommüll und auch Kernwaffen ist. Trotz vieler Hindernisse, die von der Regierungsseite in den Weg gelegt wurden, fand der Gedenktag „Fukushima 3.11“ in vielen Regionen in Japan statt, der die Menschen dazu aufrief, die unzähligen, leidenden Menschen zu unterstützen und alle nicht verantwortbaren und höchst menschenverachtenden Atomkraftwerke und Kernwaffen aus der Welt zu schaffen. Die Kampfstimmung gegen die Atompolitik des sogenannten Dreierbündnisses von dem Ministerium für Wirtschaft und Industrie, der Regierungspartei und Tepco war sehr groß, zumal es mit allen denkbaren Tricks und polizeilichen Drohmaßnahmen und Unterdrückungen die bürgerlichen Anti-Atom-Bewegungen verhindern will. Aber auf der anderen Seite bekommt man deutlich zu spüren, dass insgesamt die bürgerlichen Anti-Atom-Demonstrationen seit kurzer Zeit in Zahlen und Größen drastisch zurückgegangen sind. Im Sommer des letzten Jahres war von 200.000 Teilnehmern an den sogenannten Freitagsdemonstrationen die Rede, heute vielleicht von 300, 400, 500 Teilnehmern geredet. Es sind auch etliche Verhaftungen von bürgerlichen Aktivisten gemeldet. Sofern zeigt die Unterdrückungs-bzw. Einschüchterungspolitik der stark rechts gerückten japanischen Regierungspartei schon ihre deutliche Wirkung.

Ich bin fest überzeugt, egal, wie die weltweiten Pro-Atom-Regierungen und die Atomlobbyisten mit allen Mitteln ihre Politik weiterführen wollen, werden sie letztendlich wegen ihrer Verantwortungslosigkeit und ihres eigenen menschen-verachtenden Unrechts scheitern.Nur die Frage ist: „Wie viel müssen unsere sowie unsere zukünftigen Leben und die unersetzbare Erde bis dahin noch leiden? Die Lage Japans, in der wir uns im Augenblick befinden, ist leider gar nicht erfreulich. Die radioaktiven Verseuchungen in Luft, Boden, Wasser gehen weiter, deren gesundheits- und umweltschädliche Folgen kommen mit der Zeit unweigerlich immer deutlicher und nicht mehr wiedergutzumachen. Dazu droht die extrem große Gefahr, dass das durchs Erdbeben höchst marode gewordene Gebäude des 4. Reaktors, in dem immer noch viele hochgiftige Brennelemente im Abklingbecken gelagert sind, jederzeit, wenn ein großes Erdbeben wieder kommt, in Explosion gehen kann. Wenn es soweit kommt, so könnte unter Umständen die radioaktive Verseuchung von der Menge der gelagerten Brennelemente her noch viel größer als der letzte Super-GAU in Fukushima sein und das größte Teil Japans unbewohnbar machen,sowie die ganze nördliche Hemisphäre einschließlich Europa stark kontaminieren.Sofern wird die Lage in Fukushima sogar immer bedrohlicher und ist überhaupt kein Grund zur Beruhigung. Nach wie vor sind die japanischen Medien unter dem totalen Einfluss und Druck des o.a. Dreierbündnisses und berichten nur gedämpft, sogar oft beinah nebensächlich,keinesfalls in großen Zeilen über die tatsächlichen Gefahren. Aber zu allen Sachen spielt die Volksmentalität von den vielen Japanern eine entscheidende Rolle, dem Mächtigeren, Kommandierenden bedingungslos oder kritiklos zu folgen und einfach ihr Wort zu glauben. Es ist eine schlichte Tatsache, dass der überwiegende Teil der japanischen Bevölkerung, teils von alltäglichen Verpflichtungen gedrängt und teils von nicht sichtbarer Radioaktivität getäuscht, diese gefährliche Lage Japans nicht richtig einschätzt bzw. sie einfach ignoriert.

 Fukushima ist nicht nur die Katastrophe Japans, sondern der ganzen Welt.Fukushima gefährdet nicht nur die japanischen Bürger, sondern die weltweiten Zivilgesellschaften. Aber auch Europa trägt selbst überall potentielle Gefahr von atomaren Desastern. Sie zeigt sich alleine schon dadurch, dass z.B. ein Super-GAU der französischen Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague mit ihrem gigantischen radioaktiven Verseuchungspotential mehr als Hälfte der ganzen Erdflächen unbewohnbar machen kann.

Daher müssen wir über die Staatsgrenzen hinaus Hand an Hand gemeinsam für die atomwaffen-, atomkraftwerken- und atommüllfreie Welt kämpfen und den noch nicht atomkritischen Bürgern die wahre Gefahr dringend bewusst machen und zur Solidarität aufrufen.

Die Veranstaltung des Gedenktages „3.11 in Fukushima“ ist unter folgender Adresse mit deutscher Übersetzung zu sehen: http://youtu.be/PpVp4hABecQ

Vom 19. – 29. April 2013 finden in folgenden Städten meine Vorträge statt:

  • 19.April, Dortmund, 15.00 – 19.00 Uhr, Beitrag 17:00
  • 20.April, Münster, 19:30-21:30
  • 21.April, Bad Sassendorf, 19:00-21:00
  • 22. April, Soest, 10:00-11:30
  • 23. April, Minden, 09:00 – ?
  • 23. April, Minden, ? anschließend bis 12:30
  • 24. April, Köln, 16:00-17:30 Uhr Pause 18:30-20:00
  • 25. April, Berlin, 19.30 – ?
  • 26. April, Braunschweig, 19:00- 21:00
  • 27. April, Dortmund, 17:00 – 19:00
  • 28. April, So. Gelsenkirchen, 11:00 – ?
  • 29. April, Mon. Hagen, 19:15

Gesamtorganisator: Internationales Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) www.ibb-d.de

Mein Vortrag in Langen im Herbst 2012 unter: http://www.youtube.com/watch?v=-hqwKyx7iXQ

Pressekonferenz am 14.Dez. 2012 in Fukushima anlässlich der Spendenübergabe aus Europa mit deutschem Untertitel: http://www.youtube.com/watch?v=VI4v7Nh0DBI

Mein Buch:„Globalisierung und unser Leben – kritisch gesehen, mit nachträglicher Bemerkung zu dem Erdbeben, Tsunami und dem Super-GAU Nordostjapans vom 11.März 2011“

 Viele herzliche Grüße aus Tokio,Kazuhiko Kobayashi

Email: soundio-2@k7.dion.ne.jp / kleinerhain@gmail.com

 

 

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Das Lüneburger Aktionsbündnis gegen Atom fährt per Bus nach Brokdorf

PICT0755Am Sonntag den 21.April 2013 ist der Fukushima- Tschernobylgedenktag.

Das Lüneburger Aktionsbündnis gegen Atom (LAgA) fährt per Bus nach Brokdorf, dort heißt es:

AKW Brokdorf ABSCHALTEN-JETZT!

am AKW Brokdorf findet ab fünf vor zwölf eine Protest-und Kulturmeile statt.

Abfahrt Lüneburg : 9:30 Uhr ab ZOB am Bahnhof
Rückfahrt aus Brokdorf: ca.16:00 Uhr
Preis: 10,–€ Solipreis (Real-Preis eigentlich 13,- €)
Restfinanzierung durch Spenden im Bus

Kartenverkauf: Alle Restkarten werden nun am Sonntag am Bus verkauft!


Am diesjährigen Tschernobyl-Jahrestag werden wir unter dem Motto :

AKW Brokdorf ABSCHALTEN-JETZT!

mit einer Protest- und Kulturmeile am AKW ab fünf vor zwölf am Sonntag, 21. April, unserer Forderung nach sofortiger Stilllegung des besonders störanfälligen, besonders gefährlichen und völlig überflüssigen AKW Brokdorf Nachdruck verleihen. Geplant ist ein Bühnenprogramm mit wenigen Redebeiträgen sowie Straßen- musik und Kleinkunst entlang der „Meile“ mit Infoständen und Aktionsangeboten. Mehr dazu bald an dieser Stelle. Das soll die zentrale Aktion für Norddeutschland werden. Für den Süden ist am gleichen Tag eine Demo in Grafenrheinfeld geplant.

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