10 Jahre Dialog rund um die Stilllegung der Atomforschungsanlagen in Geesthacht – Begleitgruppe und Betreiber veröffentlichen gemeinsamen Rückblick

Stilllegung von Atomanlagen im Dialog und per Konsens? Vor gut zehn Jahren hat das damalige Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) Bürgerinnen und Bürger sowie Anti-Atom-Initiativen eingeladen, die geplante Stilllegung und den Abbau der kerntechnischen Anlagen des ehemaligen GKSS-Forschungszentrums in einem konsensorientierten Dialogprozess und unter Beachtung der gesetzlichen Rahmenbedingungen durchzuführen.

LAgAtom hat sich damals entschieden, in diesen Dialogprozess mit einzusteigen. Auch nach zehn Jahren sind wir aus guten Grund weiterhin dabei. Nicht nur Offenheit und Transparenz, sondern gemeinsame Vorgehensweisen bestimmen den Dialog bis heute. In unserer Einschätzung ist vom Hereon die Beteiligung der Bürger*innen  wirklich ernst gemeint.

Anlässlich des “Jubiläums” haben Betreiber und Begleitgruppe nun Rückschau gehalten. Rückschau nicht nur auf zehn Jahre, sondern auch auf rund 50 Dialogsitzungen. Wie wurde der Dialog geführt und worüber wurde geredet?

Ein neu erschienener Newsletter soll hierzu Einblick gewähren (PDF).

Weitere Infos zum Dialog finden sich auf unserer Seite  hier und auf der Seite des Hereon Forschungszentrum (früher HZG) hier.

 

 

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Anti-Atom-Aktivist*innen rufen zur Warnblockade des AKW Neckarwestheim auf

Eine Gruppe von Anti-Atom-Aktivist*innen ruft für das Wochende 25. -27. November 2022 zu einer Warnblockade des AKW Neckarwestheim auf.

LAgAtom solidarisiert sich ausdrücklich mit dieser Aktion. Ein Weiterbetrieb der Rostschleuder ist unverantwortlich. Das AKW Neckarwestheim muss sofort abgeschaltet werden. 

Hier findet ihr den Aufruf des Bündnis Runterfahren.

Und bei .ausgestrahlt Detailinfos zu den Rostlöcher im Dampferzeuger des AKW Neckarwestheim.

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Ein Sicherheitsrisiko ohne relevante Auswirkung auf den Strommarkt – LAgAtom fordert ein Festhalten am Abschaltdatum des AKW Emsland

Kanzler Scholz hat nun ein Machtwort gesprochen. Auch das AKW Emsland soll bis zum 15. April weiter betrieben werden. Was wie eine verantwortungsvolle Aktion zur Rettung in der Energiekrise wirken soll, entpuppt sich bei genauem Hinsehen als Sicherheitsrisiko ohne nennenswerten Einfluss auf den Strommarkt.Spätestens seit dem Eckpunktepapier zwischen dem Wirtschaftsministerium und den Energieversorgern liegen die Zahlen auf dem Tisch. Mit den in den Reaktoren befindlichen Brennelementen lassen sich bei Isar II noch 2,0 TWh Strom erzeugen und bei Neckarwestheim 0,5 TWh.  Wenn man die Brennelemente neu anordnet sind  noch 1,2 zusätzliche TWh drin. Beim AKW Emsland haben Betreiber und Atomausficht nun angekündigt, dass die Leistung bereits im November reduziert wird und durch eine Umgruppierung der Brennelemente Anfang Januar wie in Neckarwestheim für 2023 noch 1,7 TWh Kapazität besteht.

Der große Wurf von Herrn Scholz von heute bringt also 1,7 TWh*. Zum Vergleich, der deutsche Jahresenergieverbrauch 2021 lag bei 3.600 TWh. Das damit bei niemanden die Stromrechnung sinken wird, liegt wohl auf der Hand.

Gleichzeitig wird hier aber die Laufzeit eines AKW verlängert, dass seit 3 Jahren keinen TÜV mehr hat.

Schon jetzt weiß man, dass es im hochsensiblen Bereich des Dampferzeugers Korrosionsschäden an den Rohren gibt. An wie vielen ist allerdings unklar, denn im Gegensatz zu AKW Neckarwestheim, bei dem inzwischen über 350 Roststellen gefunden wurden, hat man in Niedersachsen nur stichprobenartig nachgesehen und in den beiden letzten Jahren gar nicht mehr.

Im Prinzip befindet man sich also überspitzt im Blindflug.

Umweltverbände und –initiativen wir der BUND oder .ausgestrahlt haben in den vergangenen Jahren mehrfach gefordert, dass  alle Rohre überprüft und defekte Rohre ersetzt werden.

Diesen unhaltbaren Zustand will die Bundesregierung also aufrechterhalten für einen Gewinn von 0,047 % * des Jahresenergieverbrauchs.

Gemeinsam mit anderen Umweltinitiativen fordert LAgAtom das Festhalten am Atomausstieg für alle drei verbliebenen AKW.

Anstatt mit  Scheinlösungen zu suggerieren, man könne ohne weitreichende Energiesparmaßnahmen die aktuelle Energiekrise lösen, braucht es ein schnelles Umdenken, massive Investitionen in den naturverträglichen Ausbau Erneuerbarer Energien, dauerhafte Energieeinsparungen und Gebäudesanierung.

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Anmerkung: In einer früheren Version dieses Betrages sind wir von 1,2 TWh, also 0,03 % des Jahresenergieverbrauchs ausgegangen.Inzwischen hat RWE verlautbaren lassen, dass es maximal 1,7 TWh werden. Vermutlich resultiert die Differenz aus der Leistungsreduktion in 2022. An der inhaltlichen Aussage, dass der Beitga des Atomstroms irrelevant ist, ändert sich dadurch nichts.

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… dem Ausstieg entgegen. Der Film zur Radtour.

 

Am 27.07. 2022 machte die Anti-Atom-Aktionsradtour von ausgestrahlt Halt in Lüneburg.

Die Radtour wurde zum Teil (auch in Lüneburg und Wendisch Evern) vom Filmemacher Thomas Deuber begleitet.

Sein Film zur Radtour ist jetzt fertig.

 

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Hannover 22.10.2022: Mit Erneuerbaren raus aus der Krise

Am 22.20.2022 organisieren Umwelt- und Sozialverbände in sechs deutschen Großstädten Demos für eine sozialgerechte Energiewende.

Gemeinsam statt gespalten heißt es im Aufruf:

Wir wollen im richtigen Moment ein Zeichen setzen. Wie so oft in den letzten Jahren, muss die Straße zeigen, wie wichtig eine langfristige Zukunft für uns ist. Wir stehen ein für die Umwelt und für eine geeinte Gesellschaft – denn beides brauchen wir zum Leben auf dieser Erde.”

Dass dabei eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke keinen Platz hat, liegt auf der Hand, muss aber bei der aktuellen politischen Debatte mit zahlreichen Fahnen mit Anti-Atom-Sonnen auf den Demos deutlich unterstrichen werden.

Aus Lüneburg bietet sich für die Anreise nach Hannover der Metronom um 9:34 an.

Hier gibt es weitere Infos und unter anderem auch den Aufruf für die Demo.

Und hier die Postion des BUND – als eine der Trägerorganisationen – zum Thema Laufzeitverlängerung.

 

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Laufzeitverlängerung: Für die Stromrechnung bringt das nix

Manche Transparente sind einfach zeitlos. Man muss nur die Farben austauschen. 2010 schwarz-gelbe Laufzeitverlängerung. 2022 rot-gelb-grün

Über die mögliche Laufzeitverlängerung wird viel geschrieben, aber die tatsächlichen Pläne tauchen eigentlich nur im Kleingedruckten auf. Diese Lücke wollen wir hier schließen.

Zunächst einmal: das Thema Streckbetrieb  – also die Leistungsreduktion der Reaktoren, um dann über einen längeren Zeitraum die gleiche Menge Strom zu produzieren –  ist vom Tisch.

Es geht nur noch um die Frage, Laufzeitverlängerung mit oder ohne den Kauf von Brennelementen.

… oder keine Laufzeitverlängerung.

Der Plan des Wirtschaftsministeriums sieht für ISAR 2 vor, dass im Oktober die defekten Ventile repariert werden. Im Dezember soll dann anhand des Stresstestszenarios  entschieden werden, ob das AKW zum 31.12.2022 vom Netz geht, oder ob es mit den verbleibenden Kapazitäten weiterläuft. Laut Eckpunktepapier würde dabei eine Kapazität von 2 TWh eine Laufzeitverlängerung bis Mitte März ermöglichen. Dann noch eine Umkonfiguration des Reaktorkerns zu machen, würde keinen Sinn ergeben. Da die letzte Revision  AKW ISAR 2 im Oktober 2021 war, müsste erst eine neue stattfinden, die dann 4-6 Wochen dauern würde.

Für das AKW Neckarwestheim 2 ist eine Entscheidung Anfang 2023 geplant. Zum 31.12.2022 würde das AKW runtergefahren. Zu diesem Zeitpunkt bestünde noch eine Restkapazität von 0,5 TWh. Durch eine Umkonfiguration des Reaktorkerns könnte sie auf 1,7 TWh erhöht werden. Das würde dann die Möglichkeit ergeben, das AKW bei absinkender Leistung bis Mitte April weiter zu betreiben.

Beim AKW Emsland hatten Betreiber und Atomaufsicht schon frühzeitig mitgeteilt, dass über den 31.12.2022 hinaus keine Restkapazität bestehen würde. Das AKW ist kein Bestandteil der Notreserve. Auf eine Umgruppierung des Reaktorkernes wird verzichtet, da Engpässe  – im Extremszenario – nur in Süddeutschland erwartet werden.

Die Betreiber werden im Fall eine Nichtnutzung der Notfallreserve für ihre Kosten entschädigt. Sollten die AKW laufen, würden die Erträge nicht unter die Übergewinnsteuer fallen. Die Betreiber müssten sich lediglich verpflichten, das Geld in den Neubau von Solar- oder Windkraftanlagen zu investieren.

Eine zusätzliche Sicherheitsüberprüfung wird nicht erfolgen!

Der Habeck-Plan würde damit in Summe eine Kapazität von 3,7 TWh freisetzen. Technisch möglich wären für 2023 darüber hinaus noch, über die Umkonfiguration der Reaktorkerne im AKW ISAR 2 und Emsland 2,4 weitere TWh. Das heißt, ohne den Kauf von neuen Brennelementen wären maximal 6,1 TWh möglich.

Fachleute wie z.B. Herr König vom BASE geben an, dass man bei neuen Brennelementen mit einer Lieferzeit mit mehr als 1 ½ Jahren rechnen muss. Herr Althusmann scheint da besondere Quellen zu haben. Er hat mehrfach behauptet, er könne Brennelemente in Kanada innerhalb von 12 Monaten bekommen.

Würde das stimmen, könnte eine sofortige Bestellung dazu führen, dass alle drei AKW frühestens ab Oktober 2023 wieder in Volllast laufen. Das ergäbe für das letzte Quartal 2023 eine Kapazität von 9 TWh.

In der Summe könnten in Deutschland also aus Atomkraft für 2023 maximal 15 TWh Strom gewonnen werden. Der Deutsche Jahresenergieverbrauch lag 2021 bei 3.600 TWh, darin sind 600 TWh Stromverbrauch enthalten.

Der Weiterbetrieb der 3 AKW würde also maximal 0,8 % des Energiebedarfs und 2,5 % des Strombedarfs decken. Das damit kein wesentlicher Beitrag zur Energiekostenreduktion zu gewinnen ist, liegt wohl auf der Hand.

Dennoch sind sogar Teile der Grünen bereit, hierfür Atomkraftwerke – vergleichbar also mit einem Auto, das ein H am Ende des Kennzeichens schmückt, mit seit drei Jahren abgelaufenem TÜV – also ohne zusätzliche Sicherheitsprüfung, eine Laufzeitverlängerung zu gönnen. Das gegen den Betrieb des AKW Neckarwestheim 2 sogar eine Klage läuft, scheint dabei egal zu sein.

Weitere Sicherheitsargumente gegen eine Laufzeitverlängerung finden sich hier beim BUND.

Was 2010 richtig war, gilt auch 2022 fort. LAgAtom fordert das sofortige Aus für alle Atomanlagen statt einer Laufzeitverlängerung, unter welchem Namen auch immer die kaschiert wird.

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Anti-Atom-Radtour in Lüneburg: Atomkraft ist keine Klimaretterin

Am 27.07.2022 hat die Anti-Atom-Radtour von ausgestrahlt in Lüneburg halt gemacht.

Gut zweihundert Menschen haben auf dem Lambertiplatz einerseits die Erfolge der Anti-Atom-Bewegung gefeiert, andererseits aber auch auf die bleibenden Probleme hingewiesen, die ungelöste Atommüllfrage, die unsicheren Zwischenlager und die weiterlaufenden Anlagen in Gronau und Lingen zur Urananreicherung und Brennelementproduktion.


Vortrag: Atomkraft ist keine Klimaretterin

 


Für den Abend hatte LAgAtom die beiden Sprecher der Landesarbeitskreise Atom und Energie des BUND Niedersachsen, Bernd Redecker und Michael Kralemann eingeladen. Sie haben erläutert, warum Atomkraft nicht die Rettung des Klimawandels sein kann und wie das Energieszenario aussieht, das aus Sicht des BUND nötig wäre, um das 1,5 Grad Ziel zu erreichen.

Die Veranstaltung in der Uni war sehr gut besucht und es gab eine spannende Diskussion. Für den ersten Teil des Abends haben uns inzwischen mehrere Anfragen nach den Folien oder einen Mitschnitt erreicht. Wir haben uns daher entschieden, ihn quasi nach zu produzieren und hier online zu stellen.

Das Energieszenario 2050 des BUND Niedersachsen, das den zweiten Teil bildete, findet ihr hier auf der Seite des BUND.

Weitere Quellen und  Links zum Vortrag:

Publikationen des BUND

Greenpeace Studie zur Laufzeitverlängerung

Ökoinstitut (2017): Neue Reaktorkonzepte. Eine Analyse des aktuellen   Forschungsstands.

Ökoinstitut (2021): Sicherheitstechnische Analyse und Risikobewertung einer   Anwendung von SMR-Konzepten (Small Modular Reactors)

World Nuclear Industry Status Report

ausgestrahlt Broschüre: Atomkraft: Irrweg in der Klimakrise

 

 

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Kundgebungsort verlegt: Zwischenkundgebung der Anti-Atom-Aktionsradtour nun auf dem Lambertiplatz!!

Als Auflage der Hansestadt Lüneburg darf die Zwischenkundgebung der Anti-Atom-Aktionsradtour der Inititiative ausgestrahlt nicht auf dem Lüneburger Marktplatz stattfinden.

Der neue Kundgebungsort ist nun der Lambertiplatz. Es bleibt für die Ankunft der Radler*innen bei Mittwoch den 27.07. 16:00.

Und auch die Abendveranstaltung »Wege aus der Klimakrise. Ohne Kohle und Atom in die Zukunft.« bleibt wie geplant.

Bitte streut diese kurzfristige Planänderung!

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Vortrag in Lüneburg: Wege aus der Klimakrise. Ohne Kohle und Atom in die Zukunft.

Spätestens in diesem Sommer hat mit den ausgetrockneten Flüssen und der Hitzewelle auch der Vorletzte verstanden, dass der Klimawandel real ist.
Wir müssen weg von unserem enormen Energie- und Ressourcenverbrauch. Das klingt unangenehm und nach Veränderung. Kein Wunder, dass die Suche nach leichten, populistischen Lösungen Aufwind bekommt. Plötzlich sollen Fracking und Atomkraft die Rettung für unsere Energiekrise sein. Werden als nachhaltig deklariert – ohne es wirklich zu sein.
In einem Doppelvortrag der beiden Sprecher der Landesarbeitskreise Atom und Energie zeigt der BUND Niedersachsen auf, warum Atomkraft als Klimaretterin ungeeignet ist und wie eine nachhaltige und naturverträgliche Umgestaltung des Energiemix aussehen kann.
Die Hebel müssen spätestens jetzt umgelegt werden.

Atomkraft ist nicht klimaneutral. Atomstrom ist teuer. Die angeblichen neuen Reaktorkonzepte bestehen nur auf dem Papier und kommen – wenn überhaupt – für die Klimawende viel zu spät.
Die Antwort heißt Energiesparen, Energieeffizienz und Ausbau der Erneuerbaren.

»Wege aus der Klimakrise. Ohne Kohle und Atom in die Zukunft.«

Bernd Redecker (Sprecher Landesarbeitskreis Atom, BUND Niedersachsen)
Michael Kralemann (Sprecher Landesarbeitskreis Energie, BUND Niedersachsen)

27.07.2022 19:00 Hörsaal 3, Leuphana Universität Lüneburg

Ab 18:00 gibt es vor dem Hörsaal Infos zu Atomthemen, lokal von LAgAtom, überregional von den Radler*innen der Anti-Atom-Radtour.

Fürs Abendessen sorgt die mobile Aktionsküche „Fläming Kitchen“

Infomaterial:

AA_Radtour_Flyer_Lüneburg

BUND-Flyer: Für eine Zukunft ohne Atomkraft

 

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Anti-Atom-Aktions-Radtour wird in Lüneburg erwartet

2022 ist das Ausstiegsjahr. Ein Meilenstein für die Erfolge der Anti-Atom-Bewegung. Seit zwei Wochen läuft  die lange geplante Anit-Atom-Radtour von .ausgestrahlt. Um die Erfolge zu feiern. Aber auch um zu zeigen, dass der Ausstieg nicht abgeschlossen ist, solange Urananreicherung und Brennelementfertigung laufen, und darauf hinzuweisen, dass das Atommüllproblem ungelöst ist.

Wo die Radler*innen schon waren und wo sie gerade sind, findet ihr hier.

Am kommenden Mittwoch, den 27.07.2022 erwarten wir sie auf dem Lüneburger Marktplatz.

Gegen 16:00 Uhr werden wir sie begrüßen können.

Die erste Anfrage an uns, ob wir Etappenpunkt sein wollen, gab es schon vor fast einem Jahr. Damals war nicht klar, in welcher absurde Diskussion hineingeradelt wird.

Atomkraft ist und bleibt eine unverantwortliche Hochrisiko-Technologie. Sie ist von der Urangewinnung bis zur Endlagerung nicht nachhaltig! Und sie eignet sich auch nicht als Klimaretterin.

Die aktuelle Diskussion um eine Laufzeitverlängerung ohne Brennelemente, ohne Personal und ohne rechtlichen Rahmen ist eine Scheindebatte. Hier versucht die Politik vom Versagen des letzten Jahrzehnts abzulenken und die Atomlobby wittert Morgenluft.

Damit kommt die Anti-Atom-Aktionsradtour genau zum rechten Zeitpunkt, um eine Gegenzeichen zu setzen.

LÜNEBURG MARKTPLATZ 27.07.2022 16:00

 

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