Ab 11.12.18 startet der Erörterungstermin zum Rückbau des AKW Krümmel

Am Dienstag, den 11. Dezember 2018, geht der Antrag auf Rückbau des AKW  Krümmel in die nächste Runde.

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11.12.18 09:30 Uhr (Einlass ab 08:30 Uhr)

Sachsenwald Forum, Hamburger Straße 4-8, 21456 Reinbek

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Zur Erinnerung der Betreiber Vattenfall hatte nach dem Verlust der Betriebsgenehmigung bis zum August 2015 gewartet und dann einen Antrag auf “sofortigen Rückbau” des AKW gestellt. Eigentlich eine gute Nachricht; aber wie so oft, muss man auf die Details schauen. Auch wenn die Antragsunterlagen, die im August und September Auslagen an vielen Stelle dürftig bleiben, wird doch eines deutlich, die Pläne von Vattenfall beinhalten viele Risiken.  (Mustereinwendung auf www.lagatom.de)

Grund für rund 400 Menschen, eine Einwendung gegen die Pläne zu erheben.

Diese Einwendungen  sollen nun ab dem 11.12.18 erörtert werden. (Der Termin wird ggf. am 12. Dezember und am 13. Dezember 2018 fortgesetzt.)

Redeberechtigt ist jedeR EinwenderIn. Zuschauer sind erlaubt.

Das MELUND hat vorab eine Leitfaden  zum Ablauf des Erörterungstermins veröffentlicht. Diesen Leifaden findet ihr auf der Seite des MELUND oder hier als Download.

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Strahlende Abwässer in die Elbe – wer will denn so etwas?

Nach und nach sollen in den kommenden Jahren die Pannenreaktoren an der Elbe zurück gebaut werden. Für die AKW Brunsbüttel und Krümmel hat der Betreiber Vattenfall dafür Anträge beim zuständigen Umweltministerium in Kiel (MELUND) gestellt.
Parallel dazu müssen auch neu Genehmigungen für die Einleitung von Kühl- und Abwässern gestellt werden. Aktuell läuft die Einwendungsfrist für den Antrag von Vattenfall , die beim Zerlegen des AKW Brunsbüttel entstehenden, strahlenden Abwässer, in die Elbe leiten zu dürfen.
Die Gruppe Bokdorf akut und die BUND Kreisgruppe Steinfurt kritisieren, dass wesentlich mehr Filtertechnik eingesetzt werden könnte. Damit sei die Strahlenbelastung auf nahe Null reduzierbar. Der Betreiber wolle hier Kosten sparen.
Eine Sammeleinwendung gegen diese unverantwortliche Belastung der Umwelt findet Ihr hier.

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Demonstration in Lüneburg: für Klimaschutz und Kohleausstieg

 

Im Dezember ist es wieder so weit und der nächste Weltklimagipfel findet statt. Dass bei solchen Gipfeltreffen nicht viel bzw. gar nichts bei rumkommt, ist nichts neues. Dass auch Deutschland in Form der Bundesregierung zu wenig für die Erreichung der Klimaziele oder gar Umweltschutz tut, ist auch kein Geheimnis mehr.

Gerade deswegen gilt es jetzt, die Stimme zu erheben und
gemeinsam für Klimagerechtigkeit und Umweltschutz zu demonstrieren.

Zusammen in einem großen Bündnis ist diese Demo entstanden.
Sie startet am

Samstag, den 24.11.18 um 11 Uhr
am Clamartpark (Friedenstraße 1, in Lüneburg)

Mehr Infos unter
https://www.facebook.com/events/177827453157707/

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70 Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände positionieren sich zur Zwischenlagerung hoch radioaktiver Abfälle: Lagatom fordert Konsequenzen für das Standortzwischenlager Krümmel

Die Zwischenlagerung  hochradioaktiver Abfälle ist eines der zentralen Problemfelder im Umgang mit den Hinterlassenschaften aus über 50 Jahren Atomenergie in Deutschland.

Die Suche nach einem Endlager stockt – noch gibt es nicht einmal ein tragfähiges Konzept, geschweige denn einen Standort. Die CASTOR-Behälter mit den abgebrannten Brennelementen müssen noch über Jahrzehnte in den Standortzwischenlagern an den AKW verbleiben. So auch am Standort Krümmel. Hier läuft die aktuelle Genehmigung 2046 aus. Was dann? Wie will man gewährleisten, dass auch bei einem Behälterversagen die Bevölkerung nicht gefährdet wird? Sind die Lager ausreichend gegen Terroranschläge geschützt? Wie kann ein bundesweites Konzept für die nächsten Jahrzehnte aussehen? Fragen, mit denen sich die zuständigen Behörden auseinandersetzen müssen.

Mit einem Positionspapier und Forderungskatalog sind nun 70 Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände (darunter auch Lagatom) an die Öffentlichkeit gegangen.

Positionspapier_Zwischenlagerung_hoch_radioaktiver_Abfälle

Für das AKW Krümmel geht es im Rahmen des Rückbauantrages des Betreibers Vattenfall nun ganz konkret darum, ein neues Konzept für die Reparatur und auch die Wartung der CASTOR-Behälter zu erstellen. Auch die Sicherheit und Sicherung des Standortzwischenlagers muss auf den Prüfstand. Hier ist nicht nur Vattenfall gefragt, sondern auch die  Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde das MELUND in Kiel und der ab 01.01.19 zuständige Lagerbetreiber die  Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ).

 

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HZG-Dialog: Betreiber überprüft eigenes Vorgehen; Begleitgruppe zieht Detaileinwendung zurück

Dass Atomanlagenbetreiber und Bevölkerung Sicherheitsrisiken unterschiedlich bewerten ist nichts Besonderes, sondern eher die Regel im Jahrzehnte alten Konflikt um diese Hochrisikotechnologie. Oft genug landete dieser Konflikt vor Gericht, da eine Einigung im Dialog nicht möglich erschien. Daher ist es bemerkenswert, dass im Rahmen des HZG-Dialogs ein Betreiber auf die kritischen Nachfragen eingeht und die eigenen Pläne hinterfragt. Das hat nun zu einem absoluten Novum geführt: die Begleitgruppe hat in einem Detailpunkt ihre formelle Einwendung gegen die Stilllegungspläne zurück genommen. Worum es dabei im Detail geht erläutert der neu erschienene Newsletter „HZG im Dialog“


Newsletter „HZG im Dialog“ der Begleitgruppe „Stilllegung Atomanlagen des HZG (ehem. GKSS)“ und des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) – Oktober 2018

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Zahlreiche Bürgerinnen äußern Kritik an den Rückbauplänen für das AKW Krümmel

Die Lübecker Nachrichten berichten in ihrer Online-Ausgabe, dass 400 Einwendungen gegen die Rückbau-Pläne für das AKW Krümmel bei der zuständigen Genehmigungsbehörde in Kiel eingegangen sind.

Insgesamt habe es 14 unterschiedliche Einwendungstexte gegeben, die von den EinwenderInnen mitgetragen werden. Einer davon findet sich hier auf www.lagatom.de. Soweit wir wissen, haben über 200  Bürger- und Bürgerinnen diese Mustereinwendung genutzt, um ihre Bedenken vorzutragen. 

Als wir unsere Mustereinwendung zum Rückbauantrag für das AKW Krümmel online gestellt haben, war uns nicht klar, welches Echo wir damit hervorrufen. In den vergangenen Wochen wurde LAgAtom von verschiedenen Gruppen aus der Region zu Infoabenden eingeladen. Immer wieder war der Tenor: „Gut, dass Ihr da etwas vorbereitet habt. Wir wollen unsere Kritik an den Rückbauplänen anbringen, haben aber Sorgen, ob wir die formalen Anforderungen an das Beteiligungsverfahren einhalten.“

Unsere Einwendung als Eintrittskarte! Das hatten wir nicht unbedingt geplant und erwartet, finden wir aber natürlich gut.

Was treibt so viele Menschen um, sich Sorgen um den Rückbau des AKW Krümmel zu machen, um dessen Abschaltung so lange gekämpft wurde?

Aus den vielen Gesprächen der letzten Wochen kann man das – neben vielen technischen Fragen – auf drei Punkte zusammenbringen.

  1. Die beantragten Abgabewerte über die Luft und die Elbe werden als deutlich zu hoch empfunden. Gleichzeitig gibt der Betreiber an, dass er bei der Abwägung zwischen zwei alternativen Zerlegungs- oder Dekontaminationsschritten auch nach wirtschaftlichen Erwägungen treffen will.
    Wirtschaftlichkeit vor Strahlenschutz – das kann doch nicht sein!
  2. Wohin mit dem Müll? Eigentlich alle, mit denen wir gesprochen haben, sorgen sich um die Zwischenlagerung und Entsorgung der Reste des AKW. Für nichts gibt es derzeit ein tragfähiges Konzept. Zumindest die CASTOR-Behälter und der schwach- und mittelradioaktive Atommüll bleiben noch über Jahrzehnte am Standort. Die Aussagen des Betreibers zu Sicherheit und Sicherung dieses Atommülls reichen nicht aus, um die Befürchtungen vor Rostfässern und nicht lösbaren Problemen mit defekten Behältern zu entkräften. Auch der endgültige Verbleib des leicht strahlenden Bauschutts ist für viele Menschen nicht befriedigend gelöst.
  3. Gerade Menschen aus dem direkten Umfeld sorgen sich um die große Zahl der entstehenden Atomtransporte (laut eingereichter Unterlagen bis zu 5600). Auch hier stellen die Pläne des Betreibers kein schlüssiges Konzept dar. Wie die Lübecker Nachrichten berichten, hat die Stadt Geesthacht ein Fristverlängerung für ihre Einwendung beantragt, um sich eingehend mit Forderungen zum Verkehrskonzept zu befassen.

Wir hoffen, dass die Genehmigungsbehörde beim Erörterungstermin am 11.-13.12.18 auf diese Fragen eingeht.

 

Weiteres Infos zum Rückbau des AKW Krümmel findet Ihr hier.

 

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Rückbau AKW Krümmel – Mustereinwendung bei LAgAtom

Warum Einwendung erheben? Zum  beantragten Abriss des AKW Krümmel muss vor der Genehmigung durch die Behörde eine Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt werden. Dazu werden die Antragsunterlagen (hier im Download) zeitlich befristet ausgelegt. Bis zum 24.09.2018 besteht die Möglichkeit, Einwendungen gegen die Pläne von Vattenfall beim Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung Schleswig-Holstein, Adolf-Westphal-Str. 4, 24143 Kiel zu erheben.

Wir fordern dazu auf, mit der Einwendung ein politisches Zeichen zu setzen. Alle, die das machen, können auch an dem Erörterungstermin zu diesen Einwendungen mit Rederecht teilnehmen und haben später das Recht, gegen die Genehmigung zu klagen. Wer nicht einwendet, verliert damit auch sein Klagerecht.

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Downloads:

Infoblatt:_Warum Einwendungen erheben

Mustereinwendung Einzelperson: word; pdf

Mustereinwendung  Sammelliste: pdf

 

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Die radioaktive Gefahr bleibt auch nach dem Abschalten bestehen!

 Nachdem die Energieversorger über Jahrzehnte viel Geld mit dem Atomstrom verdient haben, stehen nun mit dem Rückbau der AKW und der Lagerung des  Atommülls die Kosten des nuklearen Wahnsinns an. Mit der Bildung des Entsorgungsfonds haben sich Bunderegierung und Betreiber auf ein wirtschaftsfreundliches Finanzierungsmodell geeinigt – Gewinne privatisieren, Kosten und Risiken vergesellschaften.

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Infoveranstaltung von BUND Lüneburg und LAgAtom:

Das AKW Krümmel wird zurückgebaut – da haben wir was einzuwenden!

Mittwoch 15.08.18; 19:00

Freiraum; Lüneburg Salzstraße 1

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Sobald die AKWe abgerissen sind und der Atommüll verpackt in den Hallen an den Rückbaustandorten steht, sind Vattenfall und Co. aus dem Schneider, ab jetzt muss der Staat zahlen; zunächst aus den Fondmitteln und wenn das nicht reicht, aus Steuergeldern.

Kein Wunder also, dass der Rückbau schnell und kostengünstig geschehen soll.

Ein besonderes Kostensparmodell ist dabei die so genannte „Freigabe“. Über 90 % des Bauschuttes sollen auf normalen Bauschuttdeponien oder gar in den Recyclingkreislauf entsorgt werden. Unter der BAB 6 bei Karlsruhe ruht jetzt beispielsweise ein Teil des AKW Obrigheim. Dabei ist der Schutt nicht unbedenklich. Zumindest ein Teil ist „leicht“ strahlend. Die dafür zugrunde gelegten Grenzwerte sind höchst umstritten. So hat sich zum Beispiel die Landesärztekammer Baden-Württemberg gegen die aktuelle Freigabepraxis ausgesprochen.

Wir fordern: Wirtschaftlichkeit darf beim Rückbau keine Rolle spielen! Strahlenschutz und Sicherheit müssen Vor­rang haben! Keine unkontrollierte Verteilung von Atommüll auf Deponien und im Straßenbau!

Atommüll – und keine Lösung in Sicht!

Seit Beginn der Atomindustrie bleibt die Entsorgungsfrage unbeantwortet, eine kurzfristige Scheinlösung folgt auf die andere. Der Startpunkt für die Inbetriebnahme des Lagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle „Schacht Kon­rad“ wurde gerade erst wieder um weitere fünf Jahre auf 2027 verschoben. Gravierende Zweifel an der ge­ne­rel­len Eignung des Schachtes bleiben bestehen. Die neugestartete Suche für ein Lager für hochradioaktiven Atom­müll ist schon in den ersten Schritten ins Stocken geraten. Schon jetzt wird in Zweifel gestellt, ob der ur­sprüng­liche Plan, bis 2050 einen Lagerstandort präsentieren zu können, gehalten werden kann. Fakt ist: Auch nach dem Rückbau des AKW Krümmel wird der Atommüll noch über Jahrzehnte in Geesthacht bleiben. Das muss schon vor dem Rückbau berücksichtigt werden. Aktuell ist die CASTOR-Halle aber nur für eine Lagerung bis 2041 ausgelegt und mit dem Rückbau des AKW fällt  sogar die Möglichkeit zur Reparatur eines defekten Be­häl­ters am Standort weg. Und auch das Lagerkonzept für die „KONRAD Container“ geht von einem zügigen Ab­trans­port aus. Was, wenn es wieder wie in Brunsbüttel läuft (gleichen Betreiber) und die Fässer durchrosten? 

Wir fordern: Keine Baumaßnahmen, bevor nicht gesichert ist, wie und wo der Atommüll nach dem Rückbau ge­la­gert wird!

 

Weitere Infos findet Ihr hier.

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Das AKW Krümmel wird zurückgebaut – da haben wir was einzuwenden!

Seit dem 24.Juli sind die Unterlagen zum Rückbauantrag für das AKW Krümmel unter www.schleswig-holstein.de/kruemmel im Download.

Bis Ende September kann nun jedeR schauen, ob etwas dagegen einzuwenden ist.

AKW-Rückbau ist doch toll? Dafür waren wir doch immer! Oder?

Der BUND Lüneburg und das  Lüneburger Aktionsbündnis gegen Atom wollen ihre Gründe für eine Einwendung vorstellen und diskutieren:

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Das AKW Krümmel wird zurückgebaut – da haben wir was einzuwenden!

15.08.18 19:00

Freiraum

Lüneburg Salzstraße 1

Veranstalter: BUND Lüneburg

 

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Rückbau-Veranstaltung der Landkreise Harburg und Lüneburg – Teil 2

Die Stilllegung und der Rückbau des „Krümmel Monster“ sind ohne Frage ein Gewinn für die Region. Doch auch die Rückbaumaßnahmen und vor allem die Lagerung des verbleibenden Atommülls sind mit erheblichen Strahlenrisiken verbunden.

Das Atomrecht sieht für den über viele Jahrzehnte laufenden Prozess nur eine Bürgerbeteiligung vor. In diesem Sommer können Akten eingesehen und Einwände erhoben werden. Nur wer sich jetzt zu Wort meldet, hat später auch ein Klagerecht.

Das Land Niedersachsen hat daher den Landkreisen Harburg und Lüneburg Gelder zur Verfügung gestellt, damit die BürgerInnen qualifizierte Einwendungen erheben können.

Insgesamt sind drei Veranstaltungen in den beiden Landkreisen geplant. Die zweite Veranstaltung beschäftigt sich vor allem mit der Lagerung des Atommülls in Geesthacht, denn auch nach dem Rückbau des AKW wird er noch Jahrzehnte auf dem Kraftwerksgelände bleiben. Eine Lösung für das “Entsorgungsproblem” ist bei weitem nicht ins Sicht.

Was heißt das für den Rückbau?” ist eine der vielen Fragen für  Donnerstag den 09.08.18.

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Info- und Diskussionsveranstaltung des Landkreis Harburg

Donnerstag 09. August 2018 von 18:00 – 21:00 Uhr

Ernst-Reinstorf-Schule in Marschacht

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LAgAtom ist kein Veranstalter der Reihe, begrüßt das Engagement der Landkreise aber ausdrücklich.

Wir hoffen auf viele kritische Fragen.

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Beteiligungsverfahren zum Rückbau des AKW Krümmel hat begonnen

Rund 15 Jahre wird der Rückbau des AKW Krümmel dauern, über viele weitere Jahrzehnte wird der Atommüll am Standort Geesthacht in zwei Hallen schlummern – die Öffentlichkeit hat nur einmal die Möglichkeit, sich kritisch mit den Plänen zu beschäftigen.

Und dieser Zeitpunkt ist jetzt!

Heute kündigt die Genehmigungsbehörde das Beteiligungsverfahren zum Rückbau an. Vom 24.07. bis 24.09.18 läuft die Frist, in der Unterlagen zum Rückbauantrag eingesehen werden können. Ab dem 24. Juli sind sie hier herunter ladbar. Keine Angst vor dem vielen Papier, zumindest der Kurzbericht, der Teil der Unterlagen sein wird, ist für JedeN machbar.

Jetzt schlau machen, damit man später nicht böse überrascht wird!

Bis zum 24. September können dann Einwendungen bei der Genehmigungsbehörde eingereicht werden.

Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Adolf-Westphal-Str. 4

24143 Kiel

 Nur wer jetzt eine Einwendung erhebt, hat auch später ein Klagerecht. Wer nicht einwendet stimmt zu!

Wir werden uns intensiv mit den Unterlagen auseinandersetzen und auf verschiedenen Wegen darüber informieren.

Die erste Möglichkeit dazu findet sich auf der E-Ventschau am 27. + 28.07.18

Mehr Infos zum Rückbau des AKW Krümmel findet ihr hier.

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