IPPNW und .ausgetrahlt fordern zu Verzicht von olympischen Wettbewerben in verstrahlten Gebieten auf

Die japanische Regierung plant die Austragung olympischer Baseball- und Softball-Wettkämpfe in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima – 50 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi entfernt. In einer gemeinsamen Unterschriftenaktion fordern die Organisationen IPPNW und .ausgestrahlt den Verzicht auf die olympischen Wettbewerbe in Fukushima-City und eine Absage an den Fackellauf in den verstrahlten Gebieten der Präfektur Fukushima. Die Unterschriftenaktion ist an das Internationale Olympische Komitee (IOC) und an die japanische Regierung adressiert. Die Unterschriften sollen sowohl an das IOC in Lausanne als auch direkt in Japan vor dem Beginn der Olympischen Spiele übergeben werden.

Weitere Hintergrundinfos zu TOKYO 2020 The radioaktive Olympics findet ihr beim IPPNW.

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Atomkraft als Klimaschutz – von wegen!

Nur acht Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima trauen sich die Förderer und Nutznießer der Atomindustrie wieder aus der Deckung. In der öffentlichen Wahrnehmung hat das Klimathema die Anti-Atom-Bewegung abgelöst. Hier wähnt man eine Chance zum Neueinstieg.  

Derzeit werden lediglich zwei Prozent des weltweiten Energiebedarfs durch Atomkraft gedeckt. Der Anteil an der Stromproduktion  liegt bei nur elf Prozent. Um nur zehn Prozent der weltweiten Treibhaus-Emissionen einzusparen, müsste die Anzahl der AKW weltweit verdreifacht werden. Um alle Kohle- und ein großer Teil der Gaskaftwerke durch AKW  zu ersetzen, müssten weltweit sogar mehr als 1.000 neue AKW gebaut werden. Aktuell laufen 449.

Dennoch wird von der Atomlobby immer wieder gerne behauptet es gäbe einen deutschen „Sonderweg“, der entgegen der „Renaissance“ der Atomkraft verlaufe. In der realen Welt lässt sich das aber nicht wieder finden. Neben den gravierenden Sicherheitsrisiken und der weiterhin ungelösten Frage nach der Atommüllentsorgung liegt das vor allem an den Kosten.

Atomkraft ist zu teuer

Selbst in den USA unter Trump ist Atomkraft ein Auslaufmodell. Die laufenden Reaktoren sind veraltet. In den letzten 25 Jahren ist nur ein neues AKW in Betrieb gegangen. Dennoch befinden sich dort aktuell  laut IAEA nur zwei AKW im Neubau. Weiterlesen

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Hinweisschilder zu Atommüll-Standorten am Lüneburger Bahnhof

Gehören Sie auch zu den Menschen, die der Meinung sind, dass die Atomkraft zu den Akten gelegt und damit kein Thema mehr ist?

Leider wird diese Auffassung der Realität nicht gerecht.
Selbst wenn im Jahre 2022 das letzte deutsche Atomkraftwerk abgeschaltet wird, ändert das nichts daran, dass es weiterhin eine Vielzahl von Anlagen gibt, von denen auf viele Jahrzehnte hinaus ein erhebliches radioaktives Risiko ausgehen wird.

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Offizielle Einweihung der Hinweisschilder: Donnerstag 28.11.19; 15:00


Altanlagen, die zwar abgeschaltet, aber (noch) nicht zurück gebaut sind, und eine Unmenge von schwach-, mittel- und hochradioaktivem Atommüll, für den es kein Endlager, sondern nur provisorische Zwischenlager gibt, bedeuten eine dauerhafte Gefahr für Mensch und Umwelt.

Dieses Risiko besteht bundesweit, denn durchschnittlich ist es von keinem Ort in Deutschland weiter als 100 km bis zur nächsten radioaktiven Anlage bzw. Lagerstätte. Davon bildet auch der Raum Lüneburg keine Ausnahme.

Damit das nicht in Vergessenheit gerät, gibt es jetzt am Lüneburger Bahnhof Hinweisschilder zu ausgewählten Atommüll-Standorten.

Details findet ihr hier.

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Globaler Klima-Aktionstag 29.11.19

Im Süden, im Norden, im Osten, im Westen. Es sind überall dieselben, die die Luft verpesten! (Ton Steine Scherben)”.

Kohle oder Atom kann nicht die Antwort auf Herausforderungen der Umweltkrise sein.  Pest oder Cholera auch nicht.

Es sind die Ursachen, die verändert werden müssen: unsere Konsum- und Wegwerfmentalität und die Konzerne, die sich daran bereichern. Aussitzen hilft da nicht und auch nicht die Hoffnung auf neue technische Lösungen, bei denen mensch die Konsequenzen wieder nicht abschätzen kann.

Globaler Klima-Aktionstag 29.11.19

Treffen in Lüneburg 11:00 Liebesgrund

Infos bei Fridays for Furture Lüneburg

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Bauschuttdeponien in Schleswig Holstein für Bauschutt aus dem AKW Rückbau geeignet?

Mit dem Ende von Atomstromgewinnung und eines Teiles der Atomforschung in Deutschland bleibt vor allem eines: Müll.

Darunter auch eine Menge Bauschutt. Ein Teil davon ist in geringem Umfang radioaktiv kontaminiert. Der Umgang damit ist eines der umstrittensten Themen beim Rückbau von Atomanlagen. Die Strahlenschutzverordnung sieht wiederum für einen Teil hiervon die sogenannte spezifische Freigabe zur Deponierung auf ganz normalen Bauschuttdeponien vor. Hierfür werden in langen Tabellen Angaben zur maximalen Strahlenbelastung gemacht.

Bundesweit sorgen sich die AnwohnerInnen, dass damit Strahlenrisiken verbunden sind, und gründen Bürgerinitiativen (z.B. Schwieberdingen oder Harrislee).  Ärzte warnen davor, dass die Wirkung von Niedrigstrahlung unterschätzt wird.

Wenn man einmal den Grundzweifel an den Grenzwerten und die Frage nach Alternativkonzepten außen vor lässt, tauchen immer wieder auch Bedenken auf, ob denn diese Grenzwerte überhaupt eingehalten werden. Ob die zugrunde gelegten Szenarien realistisch sind und vor dem Hintergrund der großen Mengen überhaupt zutreffen.

Anfang September hat nun das schleswig-holsteinische Umweltministerium in Kiel (MELUND) ein Gutachten des TÜV zur Eignung der Bauschuttdeponien im Land für die Annahme freigegebener Abfälle vorgelegt. In dem Gutachten geht es vor Allem darum, ob  die Bedingungen auf den Deponien den Modellszenarien der Strahlenschutzkommission entsprechen. Also schlicht um die Frage, wird das 10 µSiv-Konzept hier eingehalten oder kommt am Ende doch „mehr“ raus. Weiterlesen

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Antikriegstag: Demo am 31.08. in Lüneburg!

Demonstration zum Antikriegstag

„Eine Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel“
(aus dem Schwur von Buchenwald, 19. April 1945 von den Überlebenden des KZ Buchenwald)

Plakat zum Antikriegstag 2019

Im September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht Polen und begann da­mit einen Krieg, der über 65 Millionen Menschen das Leben kostete. Seit Ende des Zweiten Welt­kriegs wird dieses Da­tum in der Bundesre­pu­blik daher von Gewerk­schaf­ten, Initiativen, Stu­dierendenschaften, Par­teien, Friedensgruppen und vielen mehr als Anti­kriegstag begangen, um für Frieden und Men­schen­rechte zu wirken. Wir wollen uns in Lüneburg diesem bundesweiten Wirken anschließen und die Lehre aus der Ge­schichte und aus zwei ver­ursachten Weltkriegen ziehen – Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!
Heute ist das En­ga­­ge­ment für den Frie­den wichtiger denn je: Mehr als 30 andauernde Krie­ge und Kon­flik­­te gibt es weltweit. Wäh­rend NATO-Staaten die Konflikte mit Russland, Venezuela und dem Iran gefährlich eskalieren, wächst durch die Auf­kündi­gung des INF-Ver­trags die Gefahr einer ato­maren Aus­ein­an­derset­zung. Die Türkei droht mit einem Angriff auf das kurdische De­mo­kra­tie- und Friedensprojekt in Rojava in Syrien. Fast 70 Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Krieg, Armut oder Um­welt­zer­störung, Tausende von Menschen ertrinken dabei im Mittelmeer und alle 10 Sekunden stirbt ein Kind an Unterernährung. Die vor allem von Groß­kon­zer­nen vorangetriebene Klimaerwärmung be­droht immer stärker unsere Existenz. Obwohl genug Wissen, Erfahrung und Mittel vorhanden sind, diese Probleme zu lösen, sollen nach Plänen der NATO, EU sowie Bundesregierung weitere hunderte von Milliarden Euro in Aufrüstung, Waf­fen­geschäften und Kriege ver­senkt werden. Nicht nur der Rüstungsindustrie geht es hierbei ums Geschäft. Die Vermögen der Reichen nehmen immer absurdere Ausmaße an, auf Kosten einer wachsenden Gruppe von Menschen, die immer weniger zum Leben hat. Diese von Egoismus, Profit- und Macht­interessen geleitete Politik ist die Ursache für Krieg, Ausbeutung und Um­welt­zer­störung.
Gegen diese Politik engagieren sich welt­­weit mehr und mehr Menschen. Sei es in der Umwelt-, der Flüchtlingssolidaritäts- oder „gegen Rechts“-Bewegung. Sei es in Gewerkschaften, Hochschulen, Organisationen oder Parteien. Als gemeinsames Bün­dnis wollen wir uns für Frieden engagieren. Frie­den ist dabei mehr als nur die Abwesenheit von Krieg. Nur durch Frieden sind Menschenrechte, sozialer und ökologischer Fort­schritt überhaupt mög­­lich. Statt Geld für Waf­fen, streiten wir für öf­fentliche Investitionen in soziale Maßnahmen, den ökologischen Umbau, die Kultur sowie die öffentliche Daseinsvorsorge wie Gesundheit, Pflege und Bildung.

Wir sagen:
• NEIN zur Kriegstreiberei, NATO, Aufrüstung und Waffenexporten
• NEIN zur Vernichtung unserer Lebensgrundlage durch anhaltende Umweltzerstörung
• NEIN zur Ausbeutung, Armut und Unterdrückung
• NEIN zur Festung Europa, Frontex und rassistischer Hetze – und

• JA zum Frieden, zur Menschenwürde, gerechten Verteilung und Solidarität weltweit. Wir rufen alle dazu auf sich uns anzuschließen!

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Strahlende Einleitungen in die Elbe beim Rückbau des AKW Krümmel? Einwendungsfrist läuft!

Nach dem Hauptantrag zum Rückbau des AKW Krümmel im atomrechtlichen Verfahren, läuft nun der Antrag für die Einleitung radioaktiver Abwässer in die Elbe. Vattenfall möchte entsprechend der genehmigten Werte aus dem Leistungsbetrieb im Jahr 1,85 * 1013 Bq Tritium und 5,00 * 1010  Nukleidgemisch ohne H3 einleiten. Dabei hat man diese Werte auch zu Volllastzeiten nie erreicht.

Unsere Kritik daran geht vor Allem in zwei Richtungen. Wir stellen grundsätzlich infrage, ob die Berechnungen der Umwelteinwirkungen, die der Betreiber vorlegt, so korrekt sind.  Denn es wird nicht die Auswirkung bei Niedrigwasser betrachtet, sondern mit langjährigen Mittelwerten gerechnet. Wer sich gerade in den letzten Tagen an die Elbe gestellt hat und das erneute „Jahrhundert-Niedrigwasser“ betrachtet, kann sich denken, dass das so nicht vergleichbar ist.

Außerdem stellen wir die Frage, warum man überhaupt so hohe Abgabewerte braucht, wenn man schon im Leistungsbetrieb nur 1 % ausgeschöpft hat. Wir befürchten, dass der Betreiber hier einen Freibrief möchte und auch bekommt.

Nach allen vollmundigen Bekundungen des Betreibers, nun anders – transparent, vertrauensvoll – mit der Bevölkerung umzugehen, sind wir zudem irritiert, dass zwar auf der letzten öffentlichen Veranstaltung angekündigt wurde, dass man in Anlehnung an die „Brunsbüttel-Regelung“ deutlich geringere Abgaben beantragen werde. In der Realität hat Vattenfall das dann aber nicht so gemacht.

Bis zum  11.09.19.läuft die Einwendungsfrist gegen die Einleitungen in die Elbe.

Hier könnt ihr die Unterlagen herunterladen.

Oder ihr nutzt diese Einwendungsvorlage.

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Vision für die Tonne – Wie die Atomkraft scheitert – Autorenlesung und Diskussion

Einst hatte man eine Vision. Sie hieß Atomkraft. Heute weiß man: Sie war für die Tonne.

Bernward Janzig betrachtet in seinem Buch “Vision für die Tonne” die Geschichte der Atomkraft in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Sicht der Umweltbewegung.

Dabei werden vor aus unserer Sicht vor allem zwei Aspekte deutlich:

Es hat sich nichts geändert: die Argumente, die in der Atom-Euphorie der 60er den Einstieg in den nuklearen Wahnsinn ebneten sind die gleichen, die heute für  Gentechnik und Fracking und gegen den Kohleausstieg ins Feld geführt werden. Die Akteure und die Mechanismen bleiben dieselben. Es geht um technische Lösungen. An Lebenswandel, Konsum und am Wirtschaftssystem soll sich nichts ändern.

Es hat sich alles geändert: die Anti-Atom-Bewegung ist und war vor allem eins: Mega-Erfolgreich. Nicht einmal 5 % der ursprünglich geplanten AKW wurden gebaut, von den geplanten 14 Wiederaufbereitungsanlagen wurde keine umgesetzt. Gegen die massive Lobbyarbeit der Atom-Mafia wurde – wenn auch spät und noch unvollständig – der Atom-Ausstieg erstritten. Soziale Bewegung kann genau das: etwas bewegen.

Am 03.September liest Bernward Janzing auf Einladung von LAgAtom in Lüneburg aus seinem Buch über die Geschichte Anti-Atom-Bewegung. Ein spannender Abend für alle die dabei waren … und für die, die auch in Zukunft am ökologischen und sozialen Wandel der Gesellschaft mitgestalten wollen.

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Bernward Janzing „Visionen für die Tonne“

Autorenlesung und Diskussion

Dienstag 03.09.2019; 19:00

Mosaique Haus der Kulturen; Katzenstraße 1 Lüneburg

Eintritt frei

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Mehr zum Buch unter www.vision-fuer-die-tonne.de

 

 

 

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Betreiber kündigt für den Rückbau des AKW Krümmel geringere Einleitungen in die Elbe an, als bisher beantragt

„Energiewende konkret“ unter diesem Motto berichtete der Betreiber des AKW Krümmel am vergangenen Donnerstag bei einer Infoveranstaltung im Oberstadttreff Geesthacht über den Stand der Dinge beim Rückbau.

Gegenüber dem ersten Termin im Januar 2016 haben sich vor allem zwei Dinge geändert. Zunächst fällt positiv auf, dass sich der Umgang mit der Bevölkerung deutlich geändert hat. Gab es 2016 noch kurze aggressive Entgleisungen der Vattenfall-Vertreter auf kritische Nachfragen oder ironische „von oben herab“-Bemerkungen, ist man nun zumindest sprachlich um Augenhohe bemüht. Der Ton ist höflich, man versucht zu erklären, was man macht.

Die andere Veränderung bezieht sich auf die Anzahl der ZuschauerInnen. Mit gut 20 hat sich diese drastisch reduziert. Eine wirklich spannende Ansage haben die Weggebliebenen dabei verpasst. Weiterlesen

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Einleitung radioaktiver Abwässer beim Abriss des AKW Brunsbüttel jetzt doch deutlich geringer als ursprünglich beantragt

Wie so oft in der Geschichte der Anti-Atom-Bewegung zahlt sich Hartnäckigkeit wieder aus.

Ursprünglich hat der Betreiber Vattenfall für den Rückbau des AKW Brunsbüttel die gleichen Abgaben radioaktiver Abwässer in die Elbe beantrag, wie im Leistungsbetrieb. Und das obwohl diese Werte im Leistungsbetrieb nie erreicht wurden. Im Gespräch mit LAgAtom hatte Ingo Neuhaus, Leiter der Atomsparte bei Vattenfall, das im März auf einer Veranstaltung des Landkreises Lüneburg zum Rückbau des AKW Krümmel noch damit begründet, dass man damit die gesetzlichen Grenzwerte einhalte. Darüber wolle man nicht hinausgehen. Für eine Reduktion der Antragswerte sehe man keine Rechtsgrundlage.  

Nun hat Beharrlichkeit und Druck des BUND Schleswig-Holstein und lokaler Bürgerinitiativen augenscheinlich doch Erfolg gezeigt. Wesentlich unterstützt wurden sie dabei durch die 4000 Einwendungen, die gegen den Vattenfall-Antrag zur wasserrechtlichen Genehmigung eingereicht wurden.

In einer von der Genehmigungsbehörde moderierten Runde wurde der Einleitungswert nun von  1,85 x 1011 Becquerel auf 5 x 109 Bq im Kalenderjahr abgesenkt (Presseinformation-MELUND).

Mit der gestrigen Vereinbarung wird die Grundlage geschaffen, den von einem breiten gesellschaftlichen Konsens getragenen Rückbau des AKW Brunsbüttel zügig und in einem ausreichend sicheren Maß durchzuführen“, so Rainer Guschel, Atomexperte und Vorstandsmitglied im BUND-Schleswig-Holstein. „Es ist uns im intensiven und konstruktiven Dialog mit Betreiber und Ministerium gelungen, einen Einleitungswert festzulegen, der nur noch knapp 3 Prozent des gesetzlichen Grenzwertes beträgt.“

Die Einigung in Brunsbüttel steht damit im starken Kontrast zu den Entwicklungen an anderen Rückbaustandorten in anderen Bundesländern, bei denen die Genehmigungsbehörden in der Regel die Betreiberanträge weitgehend durchwinken.

LAgAtom begrüßt die Entscheidung in Brunsbüttel ausdrücklich. Sicherlich muss man das im Detail noch prüfen. Aber im Prinzip ist die Situation beim AKW Krümmel identisch, auch hier will der Betreiber im beträchtlichen Umfang radioaktive Abwässer in die Elbe einleiten.

Gleicher Betreiber, gleiche Genehmigungsbehörde, gleicher Fluss – da geht doch was!!

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