„FUKUSHIMA 360°“ als Buch erschienen…

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Buchvorstellung „FUKUSHIMA 360°“ – Mit Klick auf das Bild wird die Vorstellung (2 DIN-A4 Seiten) als PDF geladen

Der Vortrag von Alexander Neureuter ist dem breiten Publikum noch wach in Erinnerung. Die Schilderungen der Schicksale aus der radioaktiven Zone in Japan haben viele bewegt.

Nun ist zu diesem Vortrag auch ein Buch erschienen und durch zahlreiche Details ergänzt worden. Auf den über 200 Seiten dieses Text- und Bildbandes lässt sich umfassend die aktuelle Lebens- oder Überlebenssituation der dortigen Bevölkerung nach dem mehrfachen Super-GAU nachempfinden. Fakten zur Atomkatastrophe und wie es dazu kommen konnte – zumal in einem Land, was am Ende des zweiten Weltkrieges die bestialische Vernichtungskraft der Atombombe zu spüren bekam.

Die im Buch und dem Vortrag nachgezeichnete Reise Neureuters von Hiroshima im Süden Japans, bis in die Region Fukushima ist ein Zeitdokument, was auch deutlich macht, dass die Atomkatastrophe vom 11. März 2011 erst an ihrem Anfang steht.

„Fukushima 360° – Das atomgespaltene Leben der Opfer vom 11. März 2011“ 44 Foto-Reportagen von Alexander NeureuterFoto-Reportagebuch mit 204 Seiten und 158 meist großformatigen Farbfotografien Flex-Cover, Fadenbindung, schweres Bilderdruckpapier, 26,0 x 29,7 cm, 1.320 Gramm Eigenverlag, ISBN: 978-3-00-044733-4, Preis: 29,80 Euro, Erscheinungstermin: 10. Februar 2014

Alexander Neureuter ◆ Freier Foto-Journalist für Umwelt- und Reisethemen Hahnenberger Straße 37 ◆ 29471 Gartow Telefon: 0 58 46 / 980 42 97 ◆ E-Mail: alexander@neureuters.de ◆ Homepage: www.neureuters.de

Ein Interview mit dem Autor folgt…

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Offener Brief des DNR: Umweltverbände lehnen Beteiligung an derzeitiger Endlagerkommission ab!

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. veröffentlicht in ihrem Newsletter vom 27.12.2013 folgenden offenen Brief des Deutschen Naturschutz Rings an die Berichterstatterin der Bundestagsfraktionen zur geplanten Endlagerkommission:

„Frau Dr. Maria Flachsbarth,  MdB
Berichterstatterinnen der Bundestagsfraktionen

Berlin, 20.12.2013

Besetzung Kommission Lagerung hochradioaktiver Abfallstoffe

Sehr geehrte Frau Abgeordnete,

mit Schreiben vom 25. Juli 2013 baten Sie uns um Vorschläge für die ursprünglich am 2./3. September 2013 im Rahmen einer Sondersitzung des Deutschen Bundestages vorgesehene endgültige Besetzung der oben genannten Kommission. Ich hatte Ihnen daraufhin am 16. August 2013 mitgeteilt, dass wir hierüber mit den zuständigen Vertretern der Umweltverbände und Bürgerinitiativen intensiv beraten und dieser Prozess eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird. Weiterlesen

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ATOMMÜLL – Eine Bestandsaufnahme für die Bundesrepublik Deutschland

Sorgenbericht AtommüllZu Beginn der Reaktorkatastrophe von Fukushima rief die Bundesregierung zwar den Atomausstieg aus, doch verändert hat das nichts. Der Atommüll strahlt weiter. Der aktuelle „Sorgenbericht der Atommüllkonferenz“ 2013 zeigt das deutlich.
 
Wir müssen uns Sorgen machen

 
Daten zu über 90 Atommüllstandorten in Deutschland hat die Politologin Ursula Schönberger für diese Bestandsaufnahme zusammengetragen, dabei sind „Spezialtäten“ wie 1.900 Altlastanlagen der Wismut, für die keine Sanierungspflicht besteht, nicht einmal mit gerechnet. Gemeinsam mit einem Redaktionsteam auf Initiative der Atommüllkonferenz (*) ist ein 272 Seiten starkes Buch entstanden, das die Atommüllmisere der Bundesrepublik Deutschland abbildet.
Zu lesen sind diese Datenblätter der gesamtdeutschen Atommüllära wie Szenen aus einem Kriminalroman. Im Anhang wird in kurzen Essays auf standortübergreifende Probleme eingegangen: Das „Freimessen“ von Atommüll, Transparenz oder der ungelösten Frage nach dem Lagerkonzept für das gesamte Atommüllaufkommen.
Wohlgemerkt, diese Bestandsaufnahme zeichnet nicht nur die ca. fünf Prozent hochradioaktiver Abfälle auf, die das Standortauswahlgesetz umfasst, sondern auch die restlichen 95 Prozent des bundesrepublikanischen Atommülls, den die Politik gerne verschweigt. Dem Sorgenbericht ist eine gefaltete, DIN A 1 große, Karte beigelegt, die alle Atommüllstandorte noch einmal visuell sichtbar macht und die für 3 Eur auch gesondert bezogen werden kann. Von einer weißen Landkarte kann heute niemand mehr sprechen.
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Kinder: Nicolaus und Weihnachten fallen dieses Jahr aus!

 

Schau hier die Nachricht vom Santa Claus (leider derzeit nur englisch):

Und hier geht es zur Petition um das Zuhause des Nikolaus zu retten!

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Erfolgreicher Start des Dialogs zum Rückbau der Atomforschungsanlagen in Geesthacht

„Solange nicht die letzte Atomanlage in Deutschland abgeschaltet ist, lassen wir uns nicht auf Gespräche über den Verbleib des Atommülls ein.“ Diese Aussage der Anti-Atom-Bewegung hat sich in den Jahrzehnten des Widerstandes gegen den nuklearen Wahnsinn bewährt. Denn solange noch Anlagen laufen, wird weiterhin Müll produziert und Scheinlösungen des Abfallproblems dienen nur zum „Entsorgungsnachweis“ und damit zum Weiterbetrieb der Anlagen.

Auch nach dem Teilausstieg vor dem Hintergrund der Reaktorkatastrophe von Fukushima sind  noch  neun AKW im Betrieb, wird in Gronau Uran angereichert, werden  in Lingen Brennelement gefertigt und wird an verschiedenen Sandorten im Namen der Forschung Atommüll produziert. Doch längst ist die Mehrzahl der in Deutschland gebauten Reaktoren abgeschaltet und von der Utopie des Nuklearzeitalters bleiben nur die gefährlichen Überreste. An vielen Standorten hat der Rückbau längst begonnen oder es läuft das Antragsverfahren für die Stilllegung.

Vor diesem Hintergrund waren wir als LAgAtom im Herbst 2012 sehr verhalten als der Betreiber der Atomforschungsanlage in Geesthacht, die HZG, zum Dialog eingeladen hat. Kann es hier wirklich um einen „echten“ Dialog gehen, um ein Angebot auf Mitbestimmung?

Schnell stellte sich heraus, dass die HZG, zumindest im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten, dazu bereit ist, auch grundlegende Fragen zu diskutieren. Die Begleitgruppe sieht das als bisher einmalig Chance, in einem modellhaften Versuch in einer Bürgerbeteiligung, die diesem Namen auch gerecht wird, eine Blaupause auch  für anstehende ähnliche Projekte an anderen Standorten zu bilden.

Neben dem primären Ziel, den Rückbau unter höchstmöglichen Sicherheitsansprüchen und unter der Maßgabe der Minimierung der Strahlenbelastung für die Bevölkerung abzuwickeln, sowohl am Standort Geesthacht als auch an anderen betroffenen Orten (externe Konditionierung, Atomtransporte, (End-) Lagerung), steht als lokale Besonderheit auch ein Aufräumen mit der Geschichte im Mittelpunkt.
Gerade für die Menschen aus Lüneburg und Umgebung, die seit Jahrzehnten die Atomforschung auf der anderen Seite der Elbe in Geesthacht kritisch beobachtet haben, gibt es hier zwei große Themen und Unsicherheitspunkte: die Leukämie-Cluster in der Elbmarsch und die immer wieder aufkommenden Gerüchte und Befürchtungen über eine militärische Forschung gerade in den Anfangsjahren der GKSS.

Nach gut einem Jahr ziehen HZG und Begleitgruppe nun in einem ersten gemeinsamen (!) Newsletter Resümee. Dieser wird Anfang Dezember erscheinen und kann jetzt über die Seite der HZG aboniert werden. Gleichzeitig werden  das Selbstverständnis des HZG, das Selbstverständnis der Begleitgruppe und die Grundzüge der Zusammenarbeit  veröffentlicht.

Da wir den Dialog nicht als eine Veranstaltung einer kleinen Gruppe hinter verschlossenen Türen verstehen, freuen wir uns  über kritische Rückmeldungen und vor allem große Beteiligung bei den öffentlichen Veranstaltungen.

 

Siehe auch hier den Artikel von Dirk Seifert zu  diesem Thema.

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Bahnticket-Börse light…

Wir hatten vor einiger Zeit gefragt, wer sich für einen Bus nach Berlin anmelden würde. Die Rückmeldungen waren – sagen wir: mau…

Wir empfehlen daher seitdem mit dem „Schönen-Wochenend-Ticket“ der Bahn nach Berlin zu fahren.

Aber auch hier gibt es offenbar große Koordinierungsschwierigkeiten – und dann setzt jetzt, eine Woche vor der Demo, der große Run ein.

Wir bieten nur für Lüneburger_innen an:
Meldet Euch per Mail bei uns, über die kurzfristig geschaltete eMail-Adresse:

bahn-nach-berlin@lagatom.de

Wir kaufen, verkaufen oder vorfinanzieren keine Tickets!!!
Wir vermitteln bestenfalls nur den Kontakt zwischen den Reiseinteressierten…

Solltest Du auf unserer jeweiligen 5er-Liste der_die Erste sein, dann stelle Dich darauf ein, dass Du das jeweilige 5er-Ticket bestellen und vorfinanzieren musst.
Die folgenden Personen im 5er-Paket reisen dann bei Dir mit und
zahlen Dir den Anteil vor Reisebeginn!

Hoffentlich klappts?!

Treffpunkt ist dann am 30.11.2013, 8:00 Uhr
 (für den Zug um 8:26 Uhr über Büchen und Schwerin)
am Lüneburger Bahnhof

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Appell an alle Basisinitiativen

Seit 2011 wird die Energiewende von Regierungsseite planvoll und massiv ausgebremst; CIMG5069 (2)die aktuellen Koalitionsverhandlungen von CDU und SPD führen nicht zu einer Chance für erneuerbare Energien, sondern zu einer verschärften Krise. Zurzeit ist die Energie- wende eines der wichtigsten politischen Themen in Deutschland und weltweit; denn darin kristallisieren sich Themen wie Atomausstieg, Klimaschutz und der Kampf um Selbstbestimmung.

Der aktuelle Klimagipfel in Warschau wurde von dem zerstörerischen Taifun „Haiyan“ überschattet und dort von vielen Fachleuten als Zeichen der fortschreitenden Klimaerwärmung gedeutet. Der philippinische Delegationsleiter Yeb Sano forderte dort deshalb: „Wir müssen diesen Wahnsinn beenden, keine Verzögerung mehr, keine Entschuldigungen mehr!“ Auch wir meinen, alle Länder dieser Erde müssen sofort beginnen die fossilen Brennstoffe durch erneuerbare Energien zu ersetzen, um der Erderwärmung und deren katastrophalen klimatischen Folgen überhaupt noch entgegenwirken zu können.

Doch warum verhalten sich ausgerechnet jetzt viele Umweltgruppen und Parteien so zurückhaltend? Hat das Thema für sie keine Konjunktur?

Genau jetzt werden von der Regierung Weichen und Signale gestellt, werden in den Koalitionsverhandlungen Pläne geschmiedet – doch CDU und SPD arbeiten hier tatsächlich an einer Vollbremsung! Eine Niederlage der Energiewende würde eine selbstbestimmte, demokratische Gesellschaft niederdrücken, ein Erfolg aber würde sie weltweit stärken. Eine Vollbremsung der Energiewende würde die Renaissance der Atomkraft einleiten. Der Beginn dieser Bestrebungen ist bereits deutlich zu spüren! Und der Ausstieg aus der Energiewende würde fossile Energieträger und damit das Fracking noch weiter salonfähig machen!

Am 27.11 wird die SPD über die wahrscheinlich „miesen Ergebnisse“ der Koalitions-verhandlungen mit der SPD Basis abstimmen – darum lasst uns zusammen und ganz im Sinne Yeb Sano`s am 30.11. in Berlin laut fordern:

„Wir müssen diesen Wahnsinn endlich beenden,
keine Verzögerung mehr,
keine Lügen,
keine Kompromisse,
keine Entschuldigungen mehr!“
Energiewende statt fossiler Brennstoffe! Atomanlagen abschalten vor der Katastrophe!
Keine Vollbremsung der Energiewende!

Deswegen:
Intensivste Mobilisierung aller Umweltgruppen für die DEMO am
Samstag, den 30. November in Berlin!

Sprüche-Ideen für  zukünftige Energiewende- Demos von der Aktionsgruppe-Otto2013:
Denkwende hilft gegen Energiewände
Mensch sei nicht dumm, denk endlich um!
Nutzt endlich nur Wind und Sonne, den Rest ab in die Tonne Bürger-Kehrtwende gegen fossile Energiewände
Sonne im Herzen und Wind im Gesicht, Kohle, Atom und Fracking, dass wollen wir nicht
Min Hart is rin, schall nix anners binnen wohnen, as Wind und  Sünn alleen.
 De Energiewend klaarmaken/ klaar moken -Energiewende klarmachen.
Wat jem hütt kunnst besorgn, dat verschepp nich op morgn! Energiewend klaarmoken. Dösbaddels Wat du hütt dreihn kunnst, sitt og morgn fast- Energiewend fastmaken Dösbaddels  –was Du heute drehen kannst sitzt auch morgen fest. Energiewende fest machen-Dummköpfe
We mok bannig de Energiewend klaar, ehr Dösbaddels! Wir machen endlich die Energiewende klar, ihr Dummköpfe
Wat Du hütt regeln kannst, dor töf nich med to morgn! Was du heut regeln kannst da warte nicht bist morgen
Mok bannig de Energiewend klaar!
Energiewende anseegen! /ansagen De Energiewende Damp maken /  De Energiewende opletzt festmaken      /die Energiewende endlich festmachen
Endlich: toletzt, opletzt
Erneuerbarde: vun alleen jümmers nawasst
Regenerativ: Energien, de sik verhaalt (r.e Energien)
Energiesparen:       Insporen vun Energie
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Führt der Klimawandel zu Gewaltkonflikten?

Unter diesen Titel referiert Prof. Dr. Jürgen Scheffran von der Forschungsgruppe Klimawandel und Sicherheit der Uni  Hamburg.

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Dienstag, 5. November 2013, 19:30 Uhr

„Alten Schule“ (Dorfgemeinschaftshaus) Wendisch Evern

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Dass ein ungebremster Klimawandel viele Menschen in unterschiedlichen Regionen der Erde vor enorme Herausforderungen stellen würde, ist unstrittig. Wird der zu erwartende Druck auf große Bevölkerungsgruppen durch Verlust des Lebensraums (z.B. Meeresspiegelanstieg in Küstenmetropolen) und in vielen Regionen durch Mangel an Nahrungsmittelen und Trinkwasser zu Konflikten führen, die in kriegerischen Auseinandersetzungen münden? Wird es große Klimaflüchtlingsströme geben? Oder sind eher Kooperationen zwischen den betroffen Gruppen oder gar Hilfe von den weniger betroffenen Verursachern des Wandels zu erwarten? Auch wenn viele Wissenschaftler große Probleme und Konfliktpotentiale erwarten, gibt es hierzu bislang keine Einigkeit. Der Vortrag von Professor Scheffran, einem der führenden Konfliktforscher im Zusammenhang mit dem Klimawandel, wird den aktuellen Stand der Forschung darlegen. Er wird sich auch zu der kürzlich in der internationalen Presse kommentierten Wissenschaftlerdebatte über den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Konflikten äußern.

Einleitend wird Prof. Dr. Markus Quante, Atmosphärenphysiker aus Wendisch Evern, die Ergebnisse des neuen UN-Klimaberichts (IPCC AR5, erscheint am 30.09.2013) – soweit sie für das Thema des Abends relevant sind – zusammenfassend darlegen.

Veranstalter: ZeitlosLauf und Bürgermeister für den Frieden/Mayors for Peace

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Fukushima 360° – Ein brandaktueller Vortrag am Samstag, 26.10.13 im Wasserturm Lüneburg

Presse und Fernsehen berichten kaum noch über Tschernobyl und Fukushima. Langsam aber sicher geraten diese beiden Atomkatastrophen in Vergessenheit und es verbreitet sich der trügerische  Eindruck, dass alles nur halb so schlimm gewesen und weitgehend wieder in Ordnung sei. Doch wie hat die Atomkatastrophe von Fukushima den Alltag und das Leben der Menschen in Japan verändert?

Drei Wochen lang hatte Alexander Neureuter im Mai dieses Jahres die Gelegenheit, in Japan den Betroffenen von Fukushima zu begegnen und sie eine Zeit lang in ihrem neuen Leben nach dem Atomunfall zu begleiten.

                                                                                                                                          

Wasserturm Lüneburg, Samstag, den 26.10.2013, 18:00      

                                                                                                                                     

In einem beeindruckenden , brandaktuellen Vortrag berichtet er von dieser Reise und den dort geführet Interviews. Eine Auswahl seiner  17.000 Fotos bilden eine umfassende Dokumentation, die neue und überraschende Einsichten in die Diskussion gewährt, ab welchem Punkt die Risiken einer Technologie gesellschaftlich und wirtschaftlich untragbar werden.

Hier findet sich ein Interview mit Alexander

Plakat zum Vortrag

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Wachsendes Interesse am LAgA-Strom-Wechsel-Stand

LAgA-Stand1In den letzten drei Wochen vor der Bundestagswahl ging es mit einem Stand, jeweils Samstags am Sande, um die Energiewende. Dabei standen gut recherchierte Informationen zum Strom-Wechsel und eine Energiewende von unten ganz oben auf der Agenda.

Während sich das Interesse am ersten Samstag noch in Grenzen hielt, waren die Stände am letzten Samstag und heute sehr gut besucht. Beim Flugblattverteilen fiel auf, dass die interessierten Menschen tatsächlich noch nicht den Anbieter gewechselt hatten. Die Gründe dafür sind so vielfältig, wie die Menschen mit denen wir sprachen:

  • LAgA-Stand2Ein zu verwirrendes Angebot auf dem Strommarkt,
  • zu verwirrende Tarifsysteme der einzelnen Anbieter,
  • abschreckende Berichterstattung  über oder Erfahrungen mit den Hasenfüßen und gestrauchelten Unternehmen in dieser Branche (z.B. teldafax),
  • mangelnde Lust, sich mit dem Thema auch noch näher zu beschäftigen,
  • Angst, etwas falsch zu machen,
  • usw…

Diese unterschiedlichen Gründe konnten an unserem Stand weitestgehend aufgeklärt werden. Die Bereitschaft, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen und etwas zum „ganz persönlichen Atomausstieg“ und der Energiewende zu tun wuchs durch die Informationen.

VergleichstabelleEnergiewende-FlugblattNicht zuletzt eine Zusammenstellung sehr aktueller Informationen vom Dipl. Ing.  Manfred Riedel und eine sehr übersichtliche Tariftabelle, mit der wir schon so manches Argument zum „teuren Ökostrom“ entkräften konnten, trugen hierzu bei. Aus diesem Grund – und weil wir es einigen Interessierten am Stand versprochen hatten – stellen wir die Tabelle und das inhaltlich tolle Flugblatt hier zum Download bereit.

Morgen ist die Bundestagswahl 2013 und auch hier wünschen wir uns einen Wechsel, hin zu einer wirklich stattfindenden Energiewende, die aber offenbar von dieser, gerade amtierenden Bundesregierung definitiv nicht gewollt ist. Also, macht das Kreuz an der richtigen Stelle 😉

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