Japanische Anti-Atom-Initiativen benötigen Unterstützung

Die bis Ende Juni gesammelten Unterschriftenformulare „Good bye Atomkraft“ mit den Unterschriften von 107.985 Personen (darunter ca. 5.000 Unterschriften aus dem Ausland, überwiegend aus Deutschland) wurden Ende Juli von 95 japanischen Anti-Atom-Vereinen im japanischen Parlament überreicht.

Trotz einiger Erfolg gibt es immer noch viele Probleme: Vor allem bekommen zehntausende „freiwillige“ Flüchtlinge aus dem stark verseuchten Gebiet (nämlich alle, die nicht innerhalb 20km vom AKW Fukushima entfernt wohnen) keine Entschädigung, d. h. die Evakuierungszone muss unbedingt erweitert werden.

Daher haben die 95 Vereine beschlossen, nochmals Unterschriften mit dem gleichen Aufruf zu sammeln. Dieses Mal sollen jene Personen unterschreiben, die bei der ersten Sammlung nicht unterschrieben haben, die Aktion soll also erweitert werden. Die erneut gesammelten Unterschriften werden Ende November dem japanischen Parlament überreicht. Hier sind die Formulare für die verlängerte Aktion.

 Die ausgefüllten Formulare können Post entweder bis 20. Oktober bei einer LAgA-Veranstaltung abgegeben werden oder bis 31. Oktober direkt an „Mihama no Kai“ (Anschrift siehe im Formular) geschickt werden.

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